Winterfeuchte Subtropen – Verbreitung, Boden, Klima, landwirtschaftliche Nutzung, Merkmale, Flora und Fauna

Die winterfeuchte Subtropen sind hauptsächlich im Mittelmeerraum vorzufinden. Darüber hinaus gibt es kleinere Gebiete in Südaustralien, Südchile, Nord- und Südafrika und Kalifornien.

Klima

In den winterfeuchten Subtropen herrscht größtenteils Mittelmeerklima. Die Winter sind mild und feucht. Im Sommer kommt es zu Trockenheit. Es gibt bis zu fünf aride Monate im Jahr. Die Niederschlagsmenge liegt bei 400 bis 900 Millimetern pro Jahr.

Boden der winterfeuchten Subtropen

Die Böden der winterfeuchten Subtropen werden hauptsächlich durch physikalische Verwitterung geprägt. Im Winter kommt es regelmäßig zu fluvialen Prozessen. Insgesamt herrscht eine bergige Oberfläche. Typische Bodentypen sind beispielsweise:

  • Chromic Luvisole
  • Chromic Cambisole
  • Calcisole
  • Dystric
  • Leptosole
  • Terra Rossa

Vegetation

Insgesamt gibt es bei der Vegetation in den winterfeuchten Subtropen einen hohen Artenreichtum. Sie ist von Hartlaubstrauchformationen mit immergrünen Baum- und Straucharten geprägt. Typische Gebüschformationen sind die hochwüchsige Macchia und die kleinwüchsige Garrigue.

Die Flora variiert in den einzelnen Teilzonen allerdings stark. Im Sommer ist das Wachstum aufgrund der Trockenheit eingeschränkt. Neben dem Dürrestress spielen hierbei auch ein Nährstoffmangel und häufige Feuerfrequenzen eine große Rolle.

Der Einfluss des Feuers

In den winterfeuchten Subtropen hat das Feuer einen großen Einfluss auf die Vegetation. Es bricht in regelmäßigen Abständen während der Dürrezeit aus. Dies führt dazu, dass Mineralstoffe freigesetzt werden und der Boden gedüngt wird. Einige Pflanzen und Bäume wie die Korkeiche haben eine Resistenz gegen die Feuer entwickelt, sodass sich diese Arten besonders gut ausbreiten können.

Landwirtschaftliche Nutzung

In den winterfeuchten Subtropen werden zahlreiche Dauerkulturen wie Wein, Mandeln oder Feigen angebaut. Darüber hinaus gibt es Bewässerungskulturen wie Reis oder Baumwolle. In den Berggebieten wird Weidewirtschaft betrieben. Dort werden vor allem Ziegen und Schafe gehalten. Im Winter werden mithilfe von Regenfeldbau Weizen und Kartoffeln angebaut.

Insgesamt profitiert die Landwirtschaft dadurch, dass die winterfeuchten Subtropen eine hohe Sonneneinstrahlung und ein mediteranes Klima besitzen. Nachteile hingegen sind das Relief und die lange Sommertrockenheit.

Fauna/Tierwelt der winterfeuchten Subtropen

Wie bei der Vegetation herrscht auch bei der Tierwelt eine große Artenvielfalt vor. Vorkommende Tierarten sind beispielsweise:

  • Esel
  • Füchse
  • Bären
  • Reptilien wie Eidechsen

Quellen: 

Schultz, J. (2016): Die Ökozonen der Erde. Stuttgart: Ulmer. 

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